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Naturheilpraxis-Klippel           Stand 18.11.2014

  dabei sein beim  gesund & aktiv-Stoffwechselprogramm

System- & Familienstellen am So. 07.12.2014

Die Vitalblutuntersuchung nach Prof. Dr. Enderlein (Dunkelfeldmikroskopie)
Download: Interview z. Thema Candida & Borrelien

Die Dunkelfeld-Mikroskopie benutzt ein spezielles Mikroskop, das die zu betrachtenden Objekte nicht im Direktlicht (Durchlicht) also von unten her beleuchtet betrachtet, sondern durch indirektes, von der Seite her einfallendes Licht. Dadurch ist es möglich sehr viel feinere Strukturen wahrzunehmen als das im  Gegenlicht möglich ist. (Stellen sie sich einmal vor sie würden direkt in die Sonne schauen und hielten z.B. einen Apfel vor die Augen, dann würden sie auf der dunklen, ihnen zugewandte Seite, so gut wie nichts wahrnehmen. Wenn die Sonne jetzt aber von der Seite kommt, ist es möglich auch feinste Strukturen gut zu sehen).

Ein Pionier dieser Betrachtungsweise war Dr. Enderlein (1872-1968, Biologe und Zoologe) der mit Hilfe des Dunkelfeld-Mikroskops, auf der Basis der von dem Miroskop 3französischen Forscher Dechamps **( erstmals theoretisch entwickelten Vorstellung, dass es in unserem Blut, der Lymphe und Gewebswasser kleinere Eiweis-Strukturen, unterhalb der Zellgröße, geben müsse, nachweisen konnte. Seine Forschungen ergaben, dass diese Strukturen sich milieuabhängig auf- und abwärts entwickelten und nannte das Ganze eine Zyklogenie(Zyklus = Kreislauf). Er erkannte, dass Viren, Bakterien und letztendlich Pilze, abhängig vom Milieu*(  sich verändern können. Durch diese Veränderung kann aus einem zuvor gesunden, den Körper unterstützenden Bakterienstamm, ein krankmachender Keim entstehen. Als Basis fand er, ein kleinstmögliches Teil, das er Protit oder Endobiont nannte, das in allem Lebendigen gleichartig vorkommt und Temperaturen von 380 Grad Celsius überstehen kann.

Seine Forschung ergab weiterhin, dass ein pathogener(krankmachender) Keim sich durch Veränderung des Milieus und Einsatz (eine Art Schluck-Impfung) solcher zellwandfreier Protite, wieder in niederere gesunde Formen zurückbilden ließ.

Dr. Enderlein entwickelte daraufhin einen ganze Palette von Medikamenten und einen Therapieansatz, der heute von der Firma Sanum weitergeführt wird. Diese Fa. stellt auch die entsprechenden Medikamente nach Maßgabe des Erfinders weiterhin her. Deshalb sprechen wir auch von der Sanum-Therapie.

Da das Körpermilieu sehr eng mit dem Säuren-/Basen-Gleichgewicht zusammenhängt und dieses wiederum sehr stark von den zugeführten Mineralien, Spurenelementen, Enzymen und Vitaminen abhängt, ist einen Milieusanierung ohne die Aufnahme der entsprechenden Stoffe nicht möglich. Da jeweils die richtigen (=ortho) Stoffe (Bausteine = Molekül) in feinster, zutreffender Form vorhanden sein müssen, hat sich daraus die sogenannte Orthomolekular-Threapie entwickelt.

Folgendermaßen läuft üblicherweise eine Untersuchung ab:

Nachdem ein Bluttropfen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen entnommen wurde, wird dieser sofort mit einer 1500-fachen Vergrößerung unter dem Dunkelfeldmikroskop betrachtet. Auch der Patient hat die Möglichkeit dies am Bildschirm direkt mit zu verfolgen und mit dem Therapeuten zu besprechen. Der Therapeut selbst überprüft das Blut noch in gewissen Intervallen, um aus der Degenerationsgeschwindigkeit Rückschlüsse auf die Zellresistenz, degenerative Neigung, Tumorneigung und das Immunsystem zu erhalten.

Hinweis: Die Beurteilung des Blutbildes unter dem Dunkelfeldmikroskop ist relativ schwierig. Sie kann nur von speziell ausgebildeten Therapeuten nach langer Schulung vorgenommen werden. Diese Untersuchung ersetzt keinesfalls die herkömmlichen Laboruntersuchungen des Blutes. Sie ist aber eine sehr wichtige zusätzliche Information über mögliche degenerative Vorgänge im Blut.

Die Untersuchung des Vitalblutes unter dem Dunkelfeldmikroskop gibt Aufschluss über die Blutzellen selbst, das Plasma und die Endobionten(=Protit=Prion), und zwar in funktioneller und struktureller Hinsicht. Auch die pathogenen Formen, wie bakterielle Entwicklungen und selbst Pilzvorstadien, werden im Blut deutlich sichtbar.

Mit dieser Methode können besonders gut chronische Erkrankungen, Infektanfälligkeit, sich wiederholende bakterielle Probleme und toxische Probleme (z.B. durch Schwermetalle wie z.B. Amalgambelastung) untersucht werden. Auch eignet sie sich sehr gut zur Therapiekontrolle bei biologischen Therapien (
Sanumtherapie sowie homöopathische Therapieformen usw.).
Letztendlich ist es mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie möglich, degenerative Tendenzen im Blut frühzeitig zu erkennen.

*( Der Begriff Milieu [miljö] (französisch - "Mitte, Mittel") bezeichnet eine charakteristische Konfiguration von Umgebungsfaktoren, in die ein Untersuchungsgegenstand oder eine beschriebene Sache eingebettet ist und die für ein Verständnis seiner Existenz relevant sind. Milieu ist ein Terminus technicus in den Sozial- und Naturwissenschaften (v.a. in der Chemie und Biologie) und wird auch in der Umgangssprache verwendet. Das Wort bezeichnet in der Chemie eine charakteristische chemische Stoffumgebung, in der sich eine Substanz befindet oder eine Reaktion abspielt, z.B. saures/alkalisches Milieu. (aus Wikipedia)

**(  1866 beschrieb Pierre Jaque Antoine Bechamps, Professor für Physik, Toxikologie, medizinische Chemie und Biochemie, einen ,,hypothetischen Kreislauf der lebendigen Substanz", wie er später von den Forschern Rusch und Santo bestätigt wurde. Bechamp nannte die von ihm in pflanzlichen und tierischen Zellen sowie im menschlichen Blut festgestellten lebenden Kleinstbestandteile ,,Mikrozymas"
(Einer der wesentlichsten Gegner Bechamp's war der französische Chemiker Louis Pasteur . Er wandte sich vehement gegen das pleomorphistische (griech. pleion =mehr und morphe = Gestalt = Vielgestaltigkeit)   Gedankengut Bechamp's. Pasteur gelang es, durch Autorität und große finanzielle Mittel, die Bechamp´sche Auffassung noch zu dessen Lebzeiten völlig auszuschalten, sowie den Monomorphismus (Eingestaltigkeit)als Grundlage der Mikrobiologie durchzusetzen.  © Copyright by Friedwart Ziegler
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